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Referenzen

DEG Dachdeckereinkauf in Koblenz

Koblenz,
2013

Großprojekt in Koblenz: 5.000 m² Asbestsanierung im laufenden Betrieb

Eine wahrhaft schwere Aufgabe war die Entsorgung von Asbestzementplatten vom Dach der DEG Dachdeckereinkauf in Koblenz. Auf einer Fläche von 5.000 m² fielen rund 110 Tonnen Abfall an. Doch das enorme Gewicht war nicht die einzige Herausforderung bei diesem Projekt.

Planung und Genehmigung aus einer Hand

Wir verantworteten die gesamte Planung des Projekts – von der Organisation des Arbeitsablaufs bis hin zum Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung. Da Arbeiten dieser Größenordnung strengen Auflagen unterliegen, stellten wir bereits im Vorfeld sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt wurden. Infolgedessen konnten wir einen reibungslosen Ablauf garantieren, ohne den straffen Zeitplan zu gefährden.

Sanierung bei laufendem Kundenverkehr

Die besondere Herausforderung bestand darin, dass wir sämtliche Arbeiten während des laufenden Betriebsdurchführten. Trotz der intensiven Demontage durfte der tägliche Geschäftsbetrieb der DEG nicht gestört werden. Dementsprechend verarbeiteten wir in enger Kooperation mit dem Auftraggeber täglich etwa 250 bis 350 m² Asbestplatten. Zudem wurde das Dach nach jedem Arbeitsschritt sofort wieder verschlossen, um das Eindringen von Regenwasser zu jeder Zeit auszuschließen.

Abschluss durch Photovoltaik-Installation

Bei der Demontage stellten wir konsequent sicher, dass eine Freisetzung von Asbestfasern unmöglich war. Nachdem die gesamte Fläche schadstofffrei gereinigt wurde, folgte der letzte Schritt der Modernisierung. Mit der Installation einer modernen Photovoltaikanlage waren unsere Sanierungsarbeiten schließlich erfolgreich abgeschlossen.

Zuerst erfolgt eine staubdichte Abschottung der Arbeitsbereiche. Da wir nach TRGS 519 arbeiten, werden die Platten bruchfrei demontiert und sofort in Big-Bags verpackt. Dadurch wird verhindert, dass Fasern in die Umgebung oder in den Innenraum des Gebäudes gelangen.

Weil Logistik und Sicherheit perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Während unsere Mitarbeiter auf dem Dach arbeiten, muss der Kundenverkehr am Boden sicher weiterlaufen. Deshalb setzen wir Absperrungen und spezielle Hebegeräte ein, die den Betriebsablauf so wenig wie möglich beeinträchtigen.

Nachdem der Abfall sicher verpackt wurde, transportieren wir das Material mit einem elektronischen Entsorgungsnachweis ab. Somit ist für den Kunden rechtlich lückenlos dokumentiert, dass der gefährliche Abfall auf einer zertifizierten Deponie gelandet ist.

Ja, grundsätzlich schon. Allerdings muss im Vorfeld die Statik geprüft werden. Sobald die alte Berliner Welle entfernt und durch ein modernes Trapezblech oder ähnliches ersetzt wurde, ist die optimale Basis für eine PV-Anlage geschaffen.